Höhere Fachschule

Berufsleuten mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder einer anderen gleichwertigen Qualifikation bieten die höheren Fachschulen (HF) die Möglichkeit, einen eidgenössisch anerkannten Abschluss auf der Tertiärstufe zu erwerben. Die Bildungsgänge HF vermitteln den Studierenden Kompetenzen, die sie befähigen, in ihrem Bereich selbständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Sie sind praxisorientiert und fördern insbesondere die Fähigkeit zum methodischen und vernetzten Denken. Die Ausbildung ist generalistischer und breiter ausgerichtet als bei den eidgenössischen Prüfungen. In der Regel sind die Absolvierenden von Bildungsgängen HF jünger als diejenigen, die eine eidgenössische Prüfung ablegen.

Rahmenlehrplan

Grundlage für die Erarbeitung der einzelnen Bildungsgänge HF und deren Anerkennung durch das SBFI bilden Rahmenlehrpläne. Sie regeln das Berufsprofil, die zu erreichenden Kompetenzen, die Bildungsbereiche und deren zeitliche Anteile, die Koordination von schulischen und praktischen Bestandteilen sowie die Inhalte des Qualifikationsverfahrens. Bildungsinstitutionen, die Bildungsgänge HF anbieten möchten, müssen sich an die Vorgaben der Rahmenlehrpläne für die entsprechenden Bereiche bzw. Fachrichtungen halten.
 Die Rahmenlehrpläne werden von den Organisationen der Arbeitswelt in Zusammenarbeit mit den Bildungsanbietern entwickelt und erlassen und vom SBFI genehmigt.

Rahmenlehrplan 2010

Rahmenlehrplan HF Wirtschaftsinformatik deutsch

plan d'études cadres informatique de gestion

programma quadro d'insegniamento informatica di gestione

Rahmenlehrplan 2020

Die gesetzlichen Vorgaben des Bundes stellen sicher, dass die Trägerschaft den Rahmenlehrplan periodisch überprüft und den aktuellen Anforderungen anpasst.
Die IG-BWI hat diese Revision gestartet. Bis Ende 2020 wird eine aktualisierte Version formuliert sein. Für die Absolventinnen und Absolventen besteht dabei Gewissheit, dass ihr erworbenes Diplom oder die laufende oder geplante Weiterbildung Aktualität und Nachhaltigkeit sichert.
Die Bildungsanbieter erhalten die Möglichkeit, die Entwicklungen kontinuierlich im Rahmen einer Übergangsfrist anzupassen und damit auch laufende Lehrgänge mit aktuellsten Inhalten zu gestalten.

19. September 2019: Informationsveranstaltung für Bildungspartner